CURIOUS? - by Anne(Sparkling-Gossip)

WANTED: HAPPY END

 
 
Ich kann nicht in Worte fassen, was ich fühle,
kann dir nicht sagen, was ich für dich empfinde.
Wäre ich dumm, dann würde ich sagen es ist Hass.
Doch du verdienst keine starken Gefühle.
 
Ich bin eines Morgens aufgewacht
und der Zauber der Kindheit war vorbei.
In Märchen sind die Hexen immer böse,
warum ist es in meinem der König?
 
Ich könnte sagen, ich verachte dich,
könnte dir die Schuld an meinem kaputten Leben geben,
könnte dir die Scherben vor die Füße schmeißen,
doch verstehen würdest du es nicht.
 
Du konntest mir nicht in die Augen sehen,
als du mein Leben zerstörtest,
und ich frage mich, ob du es heute könntest.
Bist du immer noch so feige?
 
Ich könnte sagen, dass ich verletzt bin,
dass ich wegen dir über Nacht erwachsen geworden bin,
ich könnte sagen, dass mein Leben
wegen dir ein Alptraum geworden ist.
 
Du hast mir bewiesen, dass das Leben kein Traum ist,
ich bin dankbar dafür, dass du mir wahre Bosheit zeigtest.
Jetzt weiß ich, dass ich keine Prinzessin bin.
War das dein Ziel?
 
Ich könnte dir verraten,
dass ich jedes Mal innerlich weine,
wenn ich Mamas Tränen trocknen muss,
dass die Abneigung dir gegenüber unendlich groß ist.
 
Ein Schatten, ein einziger Schatten,
Angst, nichts als Angst.
Das bist du in der Erinnerung eines Kindes.
Freust du dich darüber?
 
Ich könnte dir sagen, dass du mich triffst,
jedes Mal wenn du versuchst ihr weh zu tun.
Ich könnte dir sagen, dass Zeit keine Wunden heilt.
Und meine sind unendlich groß.
 
Alles hast du zerstört, alles.
Mein Leben ist dir zum Opfer gefallen,
du hast mir die Flügel der Phantasie gebrochen.
Bist du glücklich?
 
 
Ich könnte dir sagen, dass ich deinetwegen unglücklich war,
und es immer noch bin,
ich könnte dir sagen, dass du das Licht des Lebens raubtest
und ich mir wünschte tot zu sein.
 
Ich habe mich gerächt, weißt du noch?
Kein Wort habe ich an dich verschwendet,
keinen Gedanken, nichts.
Tut das weh?
 
Ich könnte dir sagen, dass du es nicht wert bist,
ich könnte dir sagen, dass ich aus Trotz lebte,
um dir zu beweisen, dass ich stärker bin
als du es je sein wirst.
 
Ich weiß wo ich dich treffen kann,
du bist verletzlicher als ich,
dümmer, schwächer.
Bist du stolz?
 
 
 

700 KILOMETER

  
was wäre wenn ich dir sagen würde,
dass ich mit dir Luftschlösser bauen will?
was wäre, wenn ich dich fragen würde,
ob du mit mir durch die Nacht fliegen willst?
was wäre wenn ich dir verraten würde,
dass Schokoeis mit dir noch besser schmeckt?
 
Was wäre, wenn ich dir sagen würde,
dass ich mit dir Wolken naschen will?
was wäre, wenn ich dich fragen würde,
ob du für mich Sternschnuppen fängst?
was wäre wenn ich dir verraten würde,
dass ich deine Stimme jeden Tag vermisse?
 
Was wäre, wenn ich dir sagen würde,
dass du mir fehlst?
Was wäre wenn ich dir sagen würde,
dass Lachen ohne dich kein Lachen ist?
Was wäre, wenn ich dir verraten würde,
dass nur du meine Sorgen ausradierst?
 
Was wäre, wenn ich dir sagen würde,
dass Kirschenessen nur mit dir Spaß macht?
Was wäre, wenn ich zugeben würde,
dass ich mit dir ewig Kind sein will?
Was wäre wenn ich flüstern würde,
dass die Sterne ohne dich nicht dieselben sind?
 
Was wenn ich dir sagen würde,
dass ich Nacht für Nacht weine,
was wenn ich dir sagen würde,
dass ich deine Umarmung lieber hab als seine,
sag mir, würdest du zu mir kommen
Brücken bauen,
fliegen lernen,
würdest du kommen
und mich trösten?

Trotz der 700 Kilometer?

(An Fil)
 

ZITRONENKUCHEN IN JOHANNISBEERSAUCE
 
Ich sehe dich an,
du schaust weg,
schenkst mir kein Lächeln
nicht deine blauen Augen,
nach denen ich süchtig bin.
 
Der Entzug ist süß,
süßer als Honig,
als Erdbeergelee.
Auch wenn du nicht willst,
mein Herz gehört dir.
 
Du weißt es nicht,
willst es nicht wissen
willst meine Schmetterlinge nicht sehn´,
doch sie flattern,
lassen mich schweben
ich hebe ab
fliege weg.
 
Komm,
komm her und fang mich,
halt mich fest,
denn den Kuss,
den will ich immer noch.

Schenk ihn mir.

( Just a little bit of humor, please!)

 

ERINNERUNG 

Die Erinnerung quält mich
Ließ mich sterben
Ich will vergessen
Und leben
Ohne Erinnerung
 
Ohne Heimat
Ohne Wurzeln
Ohne Liebe
Ganz alleine
In der Welt
In dieser grausamen Welt
Voller Schmerz und Leid
 
Ich will vergessen
Dass ich alleine  bin
Will vergessen
Dass ich tot bin
vergessen
Dass ich lebte
 
Eine Schale
Ohne Kern
Ein Körper
Ohne Herz
Eine Seele
Ohne Schmerz
Nur ein Kopf
Voll Erinnerung
 
Erinnerung
An ein Leben
voller Schmerz
Voller Hass
Voller Angst
 
Erinnerung
an ein Leben
ohne Freude

ohne Lachen
an ein Leben

nur gelebt

um nicht zu sterben.

 

 

FLÜGELSCHLAGEN

Ich frage mich

Was wäre
Wenn du mich lieben würdest
 
Wenn ich nicht nachdenken
Sondern handeln
Würde
 
Wenn ich dich berühren würde
So wie ich es will
Ein Kuss
Ein einziger
 
Was wäre
Wenn ich dir sagen würde
Was ich denke
Was ich empfinde
 
Nichts als Schweigen
Das Schicksal
spricht für dich
Doch ich
will deine Stimme hören
 
Ich will dich
Deine Augen
Deine Liebe
Deinen Kuss.
 
Einen einzigen Kuss
Wie ein Traum
Dich haben
Besitzen
Nur für einen

einzigen

Augenblick.

 

 

LEERE
 
Leer.
Einfach leer.
Keine Gefühle,
keine Gedanken,
nichts als Leere
nichts als Nichts.
 
Wann bin ich gestorben
Sag mir wann
Ich habs nicht bemerkt
Habs nicht gefühlt
Keine Träne hab ich geweint.
 
Tränen der Freude
Wären es gewesen,
nicht der Trauer,
denn nichts hätte ich vermisst
in dieser trostlosen Welt.
 
Es gab weder Liebe
Noch Freundschaft
Noch Hass.
Nichts als Nichts,
nur diese Leere
nun in mir drin.
 
Doch wenn ich nun tot bin
Sag mir
Wo sind die Engel
Wo ist der Himmel
Wo das Paradies?
 
Nichts als Leere,
in mir, um mich herum,
gefühllos und kalt
vielleicht hab ich mich selbst getötet
erdrückt von Trostlosigkeit.
 
Ists nur ein Wunsch
Ein Traum,
nicht mehr zu sein,
nicht mehr zu leiden
der Leere entfliehen
nun so hoffnungslos?
 
Dort hinten,
ein Engel,
endlich, das Paradies!
Aber nein, das war ich,

ein Bild von damals,

als ich noch glücklich war.

 

 

 

MANNEQUIN
 
Alles unecht
Alles starr
Alles tot
 
Unheimlich
Unwirklich
Unumgänglich
 
Ich mittendrin
Lebendig
Wirklich
 
Holt mich hier raus
Helft mir zu fliehen
Aus dieser Kälte

Aus dieser Welt.

 

 

NAMENLOS
 
Die Tage ziehn vorüber
Stunden, Monate, Jahre vergehn
Die Welt dreht sich
Und ich dreh mich mit.
 
Manchmal
Begegnen mir meine Augen im Spiegel
Traurig weiche ich aus
Augen sind der Spiegel der Seele
Und die meinen haben den Glanz verloren.
 
Meine Seele ist tot
Ich höre
Die Scherben  meines herzen
Klirren.
 
Ohne Träume
Ohne Lächeln
Abgestumpft
Müde.
 
Verzweifelt such ich nach mir
Bitte
Sag du mir

Wer ich bin.

 

 

NADELSTICH

Ein silbernes Klirren

So leise
Kaum hörbar
So klingt
Das Zerplatzen der Träume

Und das Ende

der Lebenslust.

 

****************

Die Gedichte sind mein gedankliches Eigentum...falls auch ihr welche schreibt, oder auch Songs, wisst ihr, wie das ist...also bitte, falls ihr sie verwenden wollt, egal wozu, fragt mich vorher erst, okay?



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16, Träumerin, von Natur aus chaotisch und laut, schreibsüchtig, nachdenklich, verplant
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